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Beziehungen entstehen dort, wo wir Verbindung herstellen – zu anderen Menschen, zu unserem Leben und vor allem zu uns selbst.

Die Qualität dieser Eigenbeziehung entscheidet darüber, wie wir Beziehungen gestalten, Herausforderungen begegnen und unseren Alltag erleben. Wenn diese Verbindung verloren geht, wiederholen sich häufig dieselben Konflikte, Spannungen oder Blockaden – obwohl wir sie längst verstanden zu haben glauben.

„Nur weil es dir vertraut ist, heißt das noch lange nicht, dass es gesund für dich ist.“

Peter Crone – The Mind Architect

WORAN ERKENNE ICH DAS?

Nicht jeder, der Unterstützung sucht, erlebt dieselben Schwierigkeiten.

Vielleicht erkennen Sie sich dennoch in einigen dieser Erfahrungen wieder.

  • Beziehungen fühlen sich immer wieder ähnlich an – unabhängig davon, mit wem Sie zusammen sind.
  • Sie verstehen Ihr Verhalten oft rational, können es jedoch nicht nachhaltig verändern.
  • Entscheidungen kosten ungewöhnlich viel Kraft oder führen immer wieder in dieselben inneren Konflikte.
  • Sie funktionieren zuverlässig, erleben dabei aber wenig innere Ruhe oder Zufriedenheit.
  • Körperliche oder psychische Symptome treten auf, obwohl sich im Außen scheinbar nichts verändert hat.

Diese Erfahrungen sind selten Ausdruck mangelnder Willenskraft.

Oft weisen sie auf Prägungen und Trauma hin, die sehr viel früher entstanden sind.

WARUM WIEDERHOLEN SICH DIESE MUSTER?

Als Kinder passen wir unser Verhalten an die Menschen an, von denen wir abhängig sind.

Wir lernen, welche Reaktionen Nähe, Anerkennung oder Sicherheit schaffen. Diese Verhaltensweisen waren damals sinnvoll – häufig sogar notwendig.

Wird dieses Verhalten über viele Jahre bestätigt, entwickelt sich daraus ein stabiles Sicherungssystem.

Gleichzeitig geraten häufig jene Anteile in den Hintergrund, die unserem eigenen Temperament und unserer natürlichen Motivation entsprechen.

Mit der Zeit fühlt sich dieses Verhalten selbstverständlich an.

Es entspricht jedoch nicht immer unserem eigentlichen Wesen.

Dadurch entsteht eine dauerhafte innere Spannung zwischen dem, was wir ursprünglich sind, und dem, was wir gelernt haben zu sein.

DIE BEDEUTUNG DER EIGENBINDUNG

Beziehungen entstehen, wenn wir uns auf etwas beziehen.

Auf einen Partner. Auf unsere Familie. Auf unsere Arbeit. Auf Herausforderungen.

Die wichtigste Beziehung bleibt jedoch die Eigenbeziehung. Eine gesunde Eigenbindung zeigt sich durch

  • gelingende Eigenfürsorge,
  • gesunde Autonomie,
  • Zugehörigkeit,
  • Regenerationsfähigkeit
  • und einer Motivation, die aus der eigenen Natur entsteht.

Fehlt diese Verbindung, entstehen häufig Fehlmotivation, Erschöpfung, innere Unruhe oder immer wiederkehrende Beziehungskonflikte.

WIE ICH ARBEITE

Veränderung beginnt nicht damit, gegen sich selbst zu kämpfen. Sie beginnt damit zu verstehen, warum bestimmte Sicherungsstrategien entstanden sind.

Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Vertrauen wachsen kann.

Wir erkennen Prägungen, unterscheiden Vergangenes von Gegenwärtigem und stärken Schritt für Schritt die Eigenbindung.

Nicht, um jemand anderes zu werden.

Sondern um wieder aus der eigenen Natur heraus leben und selbstwirksam handeln zu können.

Meine Arbeit verbindet

  • Bindungsenergetik nach Michael Munzel
  • Imago-Therapie nach Harville Hendrix
  • neurowissenschaftliche Erkenntnisse
  • psychotherapeutische Beratung
  • persönliche Lebens- und Berufserfahrung

Nicht die Methode steht dabei im Mittelpunkt. Sondern das Verständnis dafür, wie Bindung entsteht, wie Prägungen unser Leben beeinflussen und wie nachhaltige Veränderung möglich wird.

Ich bringe Menschen in Beziehung.

Zu sich selbst.

Und dadurch auch zu den Menschen und Aufgaben, die ihr Leben ausmachen.